Gerechte Bezahlung für Frauen

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Bei der Gleichstellung von Frauen und Männern hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan am Arbeitsmarkt. Frauen haben bei der Erwerbstätigkeit dramatisch aufgeholt. Sie haben Männer in puncto Bildung sogar überholt. Trotzdem verdienen Frauen noch immer um mehr als ein Drittel weniger als ihre männlichen Kollegen. Das finden viele Frauen und Männer nicht fair.

Gehaltsschere in Österreich

Die Gehaltsschere („Gender Pay Gap“) in Österreich hat sich in letzten Jahren nur minimal geschlossen. Heute liegen wir in Sachen Einkommensgerechtigkeit auf dem viertschlechtesten Platz im EU-Ranking. Nach wie vor sind viele Frauen finanziell von ihrem Partner abhängig.


Frauen verdienen um ein Haus weniger 

900 Euro brutto entgehen den Frauen und ihren Familien im Schnitt jedes Monat durch den Einkommensunterschied. Über das ganze Jahr hinweg fehlen damit 12.500 Euro am Konto. Rechnet man den Unterschied auf ein durchschnittliches weibliches Erwerbsleben von 34,5 Jahren hoch, beträgt der Verlust stattliche 435.000 Euro. Es geht also um die Größenordnung eines schmucken Einfamilienhauses.


Magere Frauenpensionen: Gender Pension Gap

Das rächt sich natürlich auch im Alter mit einer geringen Frauenpension. Der Gender Pension Gap ist in Österreich beachtlich:

  • 963 Euro betrug 2016 die durchschnittliche Alterspension einer pensionierten Frau, 1.588 Euro jene eines Mannes.

  • Die Pensionen der Frauen sind rund 40% niedriger als die der Männer

Warum verdienen Frauen weniger?

  • Weil sie Frauen sind! Rein rechtlich dürfte es keinen Lohnunterschied bei gleicher und gleichwertiger Arbeit geben. Das ist nämlich seit 1979 gesetzlich verboten. Aber selbst dann, wenn man alle Faktoren herausrechnet, die sonst zur Erklärung strapaziert werden: Es bleibt ein unerklärbarer Rest von 187 Euro pro Monat, auch wenn man Männer und Frauen mit vergleichbarer Ausbildung, Erfahrung und Tätigkeit gegenüberstellt.

  • Weil sie oft in schlecht bezahlten Branchen arbeiten. 23% aller Frauen arbeiten für Niedriglohn, bei Männern sind es 9%. Traditionelle „Frauenberufe“ wie Verkäuferin oder Altenpflegerin sind nach wie vor zu wenig finanziell wertgeschätzt.

  • Weil es immer mehr Teilzeitstellen gibt. Zwischen 1996 und 2016 hat sich der Anteil der Teilzeitbeschäftigten mehr als verdoppelt. Und 80 % dieser Stellen sind mit Frauen besetzt  – die oft mehr Stunden arbeiten würden!

  • Weil Kinderbetreuung fehlt. Oft stecken Frauen beruflich zurück, wenn Nachwuchs kommt. Bei einem schlechten Angebot von Kinderbetreuungsplätzen – egal ob Krippe oder Ganztagsschule – bleibt das oft über viele Jahre so. Durch Teilzeitarbeit verlieren Frauen durchschnittlich 586 Euro pro Monat

  • Weil Frauen den Löwenanteil der unbezahlten Arbeit leisten: Frauen verdienen zwar weniger und sind oft in Teilzeit. Sie arbeiten aber insgesamt sogar mehr als Männer, weil sie den Großteil der unbezahlten Arbeit leisten. Mit Erwerbstätigkeit, Hausarbeit und Kinderbetreuung kommen sie auf 65 Arbeitsstunden pro Woche – um zwei mehr als die Männer. 

Was sind aus unserer Sicht die Lösungen?

Es gibt viele Gründe für die Einkommensunterschiede, deswegen braucht es auch vielfältige Maßnahmen um diese zu beseitigen: 


Was ist Ihre Meinung?

Was ist Ihre Erfahrung mit der Bezahlung von Frauen und Männern? Was würden Sie sich wünschen – und wie schaut es in Praxis aus? Sagen Sie uns, was Sie von der Politik erwarten und was wir für Sie tun können!

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Ihr Kommentar

23 Kommentare
  1. Gerhard Pawlik 15.05.2018 02:43:19
    Einkommensunterschiede Männer - Frauen

    Ein Vergleich der Medianeinkommen (!) ist absoluter Nonsens. Bei gleicher Leistung verdienen zu 99% Frauen gleich viel wie Männer (Kollektivverträge!). Es ist wohl nicht unverständlich, dass beispielsweise ein Hochofenarbeiter besser bezahlt wird als eine Supermarktkassierin. Bitte diese schwachsinnigen Aktion beenden!!!

    Antworten
  2. Laura D. 14.05.2018 19:52:11
    Frauen & Männer beide von der Wirtschaft ausgebeutet und gegeneinander gehetzt

    Es geht eigentlich nicht darum, dass die Frauen MEHR arbeiten, bzw. verdienen (wollen). Die Frauen wollen MEHR Zeit, um die von der Wirtschaft unbezahlten Leistungen mit gutem Gewissen erbringen zu können (und nicht mit der drohenden Angst, dass sie keine genügende Pension für die Zukunft bekommen werden). Dafür wünschen sich viele Frauen, dass der eigener Mann einfach mehr FÜR DIE GANZE FAMILIE erwirtschaften könnte, aber die Löhne sind dem Lebenskosten unangemessen niedrig.
    Familie IST (unbezahlte) Arbeit (Kinderbetreuung+Haushalt+Angehörigenpflege) und bleibt sowieso die Hauptbeschäftigung einer Frau, die sich nicht wirklich an einer bestimmten 'Karriere' widmet und diese Aufgaben an Dritten delegiert, bzw. teuer zahlen muss - Sonst heißt es meisten: Ich gehe arbeiten, weil ich es mir nicht leisten kann, 'zuhause zu bleiben' und mich 'nur' um die Familie zu kümmern. D.h. ich muss die 3-Fache-Arbeit meiner Großmutter damals leisten, ... weiterlesen

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  3. Ferdinand Uibeleis 09.05.2018 18:27:08
    Gleichstellung von Frau und Mann

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Von welchen Problemen wollen Sie mit dem ewigen Thema ablenken!!!!?????
    Gibt es einen Kollektivvertrag getrennt für Frau und Mann????
    Und wenn eine Frau nur halbtags arbeitet, dann ist es für normal denkende Menschen klar, dass sie nicht so viel verdient wie jemand der Vollzeit arbeitet!
    Bin gerne zu einer Diskussion bereit!

    Hochachtungsvoll, Ferdinand Uibeleis

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  4. BIEBER 05.05.2018 11:15:41
    Pension

    Gut, wenn die Frauen genauso lange und selbes in das System einzahlen, dann darf auch in Pension mit gleichen Gehalt wie Mann und seiner Zeit gehen. Erst dann reden wir von Gleichberechtigung. Bin aber sicher,das da keine gleiche Leistung am Abeitsplatz (z.B. Elektrikerin,Schlosserin,Polizistin,Soldatin...GENDERWAHN!) geben kann wenn dann 50 Jahre alt ist. Aber dann gibt man Frauen wieder das Privileg im Büro als Angestellte. Angestellte und Arbeiter auch nix Gerecht hier. Aber reden wir lieber vom bedinungslosen Einkommen für alle.

    Antworten
  5. jarmila 30.04.2018 22:33:34
    Arbeit, Frauen, Arbeitszeit....

    Ich bin froh, ab morgen meine Pension bekommen zu können........ Die Arbeits-Welt u.a.Welt schaut für mich gar nicht erfreulich aus, obwohl die "ach so HOCH ENTWICKELTE GESELLSCHAFT" bereg, super sein soll. Mir kommt eher vor, sie entwickelt sich brutal zurück. Kann mich noch gut erinnern, wo uns eingeredet worden ist, dass wir immer weniger arbeiten werden müssen, dafür "Freizeit ohne Ende" genießen werden können.... Heute mit einer Kassenmitarbeiterin bei Billa gesprochen - 60 Stunden werden "aufgeteilt".......keine Seltenheit. Wenn ich mich und meine "kleine Welt" betrachte, wo wir mit dem Mann mit 0 eine Firma aufgebaut haben, und in der Pension uns fast NICHTS leisten können, TRAUERSPIEL!!!!!!!!!!!!!!!! Habe ausser der Firma 3 Kinder großgezogen, egal, im Alter bist du eine NULL!!!!!!!!!!!!! IM REICHEN ÖSTERREICH!!!!!!!!!! Man muss froh sein, wenn man gesund ist, und das "Gesundheits-System" nicht beanspruchen ... weiterlesen

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    • bieber 05.05.2018 11:22:17
      arbeit,frauen....

      Tja, das haben wir schon den Leuten zu verdanken die für die EU gestimmt haben. Z. B. diese Gewerkschaft.

  6. Margarethe 26.04.2018 13:08:27
    Warum immer die Frauen?

    Kinder sollen gemeinsam mit anderen Kindern die Welt entdecken können. Klar. Wenn ich einmal Kinder habe, möchte ich sie aber nicht nur am Abend und am Wochenende sehen. Auch wenn ich in einem Teilzeitjob weniger Geld verdiene, wäre mir die Zeit mit den Kindern wichtiger. Arbeit ist wichtig, aber sie ist nicht alles!Ich glaube, das sollte auch für die Väter selbstverständlicher werden. Es gibt genug Eltern, die ihre zweijährigen Kinder neun Stunden am Tag in einer beengten, überfüllten und unterbesetzten Betreuungseinrichtung abgeben (müssen). Manche haben keine andere Wahl. Gerade diese Familien sollte die Öfffentlichkeit unterstützen. Ich habe aber den Eindruck, dass viele gar nicht darüber nachdenken, ob es für die Kinder einen Unterschied macht. Ich denke, dass Teilzeitstellen für Eltern ganz praktisch sind. Aber natürlich sollte es nicht darauf hinauslaufen, dass sie 1. unterbezahlt sind und 2. nur von Müttern besetzt werden.

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  7. Lisi 04.04.2018 13:47:23
    Forderungen super -

    Ich find die Forderungen absolut richtig - und ich bin froh, dass die AK nicht auf die Frauen vergisst. Gibt es da evtl. schon Gespräche mit der Frauenministerin?

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  8. Isabella 04.04.2018 13:45:57
    Gute Bildung

    Schon die Wahl von Kindergarten und Schulplatz für seine Kinder wird zur immer größeren Herausforderung. Wenn sie den gewünschten Platz nicht bekommen, empfinden es manche Eltern als große Katastrophe. Jede Schule sollte in der Lage sein, ihren Schülerinnen eine Bildung mit Chancen zu vermitteln. Dafür brauchen manche Schulen eben mehr Unterstützung und Ressourcen. Dann wäre auch für die Eltern die Schulwahl wieder entspannter.

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    • Iris von "Wie soll Arbeit?" 20.04.2018 09:37:44
      Bildung gerecht finanzieren

      Danke für Ihren Kommentar und Ihre Teilnahme an „Wie soll Arbeit?“! Als AK finden wir auch, dass es Maßnahmen braucht, damit alle SchülerInnen bestmöglich unterstützt werden können. Deshalb setzen wir uns unter anderem dafür ein, dass Schulen nach einem „Chancen-Index“ finanziert werden: Schulen, die mit besonders großen Herausforderungen konfrontiert sind, sollten bei der Förderung der Kinder mehr Mittel zugeteilt bekommen – damit jedes Kind optimal gefördert werden kann. Weitere Infos zum AK-Chancen-Index-Modell finden sich hier: https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/bildung/Schule_gerecht_finanzieren.html

  9. Angelika 04.04.2018 11:32:58
    Kinderbetreuungseinrichtungen sind der Schlüssel

    Natürlich sollen Eltern(teile) mit ihren lieben Kleinen daheim bleiben können.
    Aber nicht gut ist, dass wir Mütter noch immer ein schlechtes Gefühl haben, wenn wir die Kleinen in der Kinderstube oder im Kindergarten abgeben. Kinder brauchen Kinder - und das möglichst früh. Eine gescheite Kinderbetreuung, in der sich die kleinen Hasen wohlfühlen und die zu den (normalen) Arbeitszeiten der Eltern passt, ist das Ziel. Die Franzosen machen es seit Jahrzehnten vor.

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    • Iris von "Wie soll Arbeit?" 20.04.2018 09:39:12
      Kinderbetreuung ausbauen

      Vielen Dank für Ihren Beitrag! Sie haben völlig Recht: ein flächendeckendes Angebot qualitativ hochwertiger Kinderbetreuungseinrichtungen ist ein zentrales Thema für Gleichberechtigung. Wir setzen uns daher für ein gutes und flächendeckendes Angebot an ganztägigen Einrichtungen, die ganzjährig geöffnet sind ein. Zudem müssen Betreuungsplätze ab dem 1. Lebensjahr zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt müssen Kindergärten als echte Bildungseinrichtungen anerkannt und die Rahmenbedingungen dementsprechend verbessert werden.

  10. Gerlinde Stessl 24.03.2018 08:53:57
    Gerechter Lohn

    Wir Frauen sind in jeder Hinsicht benachteiligt ob löhne oder Pensionen wir haben eine 3 fach Belastung Kinder Beruf Haushalt .
    Meiner Meinung nach sollten Frauen bis zum KindergartenAlter zu Hause bei ihren Kinder bleiben können und nicht mit einem Jahr in die Kinderkrippe geben müssen. Die Frauen müssten aber Pensionversichereit sein und entlohnt werden das die Frauen das Geld bekommen würden das sie ansonsten der Kinderkrippe bezahlen müsste!!!

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  11. Sandra 23.03.2018 14:26:46
    Alles nicht so leicht für die Frau....

    Wenn man Kinder/Familie hat kann man wirklich nur dann arbeiten, wenn die Kinderbetreuung gewährleistet ist. Ist das nicht der Fall, sind vor allem Frauen oft gezwungen Teilzeit arbeiten zu gehen und das oft für viele Jahre. Möchte man in späteren Zeiten auf Vollzeit umsteigen ist der Umstieg laut Arbeitgeber oft nicht möglich. Ich kenne auch viele Frauen, die einen Vollzeitjob suchen, aber nicht fündig werden, weil Großteils nur Teilzeitjobs angeboten werden, vor allem im Handel. Alleinerziehende Mütter bleibt oft nichts anderes übrig als jahrelang Teilzeit zu arbeiten, sie haben oft keine Unterstützung. Die Armutsfalle in der Pension ist in diesen Fällen unumgänglich.

    Bei Bewerbungsgesprächen werden oft Frauen gefragt, ob sie Kinder haben oder vielleicht Kinder haben möchten. Da sind sie oft zweite Wahl, weil sie ja in Karenz gehen oder Pflegefreistellung brauchen, weil die Kinder krank werden. Am besten man klebt sich bei Bewerbungsgesprächen einen ... weiterlesen

    Antworten
    • Petra von "Wie soll Arbeit?" 27.03.2018 12:06:41
      Gerechtere Arbeitsverteilung

      Auch wir sehen das Problem der steigenden Teilzeitbeschäftigung, welche überwiegend Frauen betrifft, aufgrund von fehlender oder unzureichender Kinderbetreuung oder mangels Angebot an Vollzeitstellen. Die AK setzt sich daher schon länger für eine gerechtere Verteilung der Arbeitszeit ein, um es Müttern UND Vätern zu ermöglichen Beruf und Familie leichter unter einen Hut zu bringen. Sie sind allerdings nicht verpflichtet bei einem Bewerbungsgespräch Angaben zu Ihrer Familienplanung zu machen. Alles über Ihre Rechte beim Bewerbungsgespräch finden Sie in diesem kurzen Video zusammengefasst: https://www.arbeiterkammer.at/service/video/arbeitsrechtsvideos/Privatsphaere_am_Arbeitsplatz.html

  12. Christoph von der Initiative 18.03.2018 11:44:04
    Pensionsgelder verludert?

    Werden unsere Pensionsgelder verludert und gestohlen, wie Robert meint? Geht in unserem System - dem "Umlageverfahren" - gar nicht: Die eingezahlten Beiträge werden (zusammen mit einem - bei den ArbeitnehmerInnen geringen - staatlichen Zuschuss) direkt als Pensionen ausgezahlt. Und die bereits gesetzten Reformen wirken: Wir haben die richtige Balance zwischen Nachhaltigkeit einerseits (die Kosten der staatlichen Pensionssysteme bleiben über die nächsten Jahrzehnte fast gleich) und Sicherung des Lebensstandards andererseits (die Pension fällt nicht zu weit unter das Durchschnittseinkommen der Aktivjahre).

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  13. robert 18.03.2018 00:08:33
    Frauen und Gleichberechtigung in allem?

    Wie schon von Michael gesagt und die Wahrheit tut weh. Gleichberechtigung verlangt aber auch länger arbeiten damit auch Steuern gezahlt werden und am Ende auch mehr rauskommt. Ich wünschte Frauen wären auch so lange gesund und aktiv bis zur Pensionszeit mit 65 Jahren.
    Apropos : Unsere Pensionsgelder werden mehr und mehr verludert und gestohlen, daher verlange ich sowieso das bei 60 Jahren bei allen Schluß sein soll. Wir erleben ja derzeit überhaupt keinen Fortschritt trotz modernisierungen u. automatisierung in der Wirtschaft.

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  14. Michael 10.03.2018 19:25:03
    bei der Wahrheit bleiben

    Mit der niedrigeren Frauenpension zu argumentieren steht der Gewerkschaft nicht zu - die GewerkschafterInnen haben ja selbst mitgestimmt als das Pensionsantrittsalter 60 für Frauen in die Verfassung geschrieben wurde. 5 Jahre weniger arbeiten ... ist natürlich weniger Pension. Außerdem sollte man sich schon den ganzen Leistungszeitraum ansehen.
    Das mit der unbezahlten Arbeit kann man so auch nicht ganz stehen lassen. Denn ob da auch Tätigkeiten der Männer wie zb. Freiwillige Feuerwehr eingerechnet sind ?
    Bezgl. Teilzeitstellen wäre es interessant wie viele Teilzeitkräfte sich bei einem offenen Vollzeitjob bewerben. Vielleicht will man (Frau) gar nicht mehr arbeiten !? Den Wunsch würde ich verstehen weil es sicher angenehmer ist - aber dann bitte als eigene Entscheidung akzeptieren.
    Unverständlich ist die Berufsorientierung - sind es nicht Mütter welche bereits im Zeitalter der Gleichberechtigung aufgewachsen sind - und deren Töchter anscheinend jetzt ... weiterlesen

    Antworten
    • Tina L. 12.03.2018 15:18:35
      Das sind ungerechte Tatsachen, kein Jammern

      Ich finde es ganz schön frech so zu tun, als wäre es einfach eine freie Entscheidung der Frauen, "nur" Teilzeit zu arbeiten, als ob wir einfach nur zu dumm oder zu faul wären um zu wissen, wie sich das auf die Pension auswirkt. Was sind denn die Alternativen, wenn es keine passende Kinderbetreuung gibt und immer noch die Mütter vor allem für Kinder und Haushalt verantwortlich gemacht werden??? Und für die Alten. Und für die Kranken. Vielleicht sollte man sich auch einmal fragen, warum diese - eh wichtige, eh schöne, aber halt unbezahlte! - Arbeit fast immer an den Frauen picken bleibt.

      Übrigens sind auch Frauen ehrenamtlich tätig.

      Zum Argument Berufsorientierung: Steht doch im Artikel - selbst bei gleicher Ausbildung, Erfahrung und Tätigkeit bleibt ein Rest von 187 Euro, den Frauen ohne jeden Grund weniger verdienen. Das skandalös zu finden, ist doch kein Jammern.
      Und mal ganz blöd gefragt: Selbst wenns so wäre, warum wären ... weiterlesen

    • Michael 15.04.2018 08:47:51
      @Tina L.

      Liebe Tina,
      "Steht doch im Artikel - selbst bei gleicher Ausbildung, Erfahrung und Tätigkeit bleibt ein Rest von 187 Euro, den Frauen ohne jeden Grund weniger verdienen." ... das einzige Problem dabei ist das es gar keine Daten dazu gibt um diese Behauptung, und mehr ist es nicht, zu untermauern. Diese Daten werden nämlich einfach nicht erhoben.
      Mit den vorhandenen Daten gerechnet verdienen im Baugewerbe (!!) Frauen um 13% mehr als Männer !! Super - gell :-)
      Alle Frauen mit denen ich bisher über dieses Thema diskutiert habe antwortetet auf die Frage wie viele sie denn kennen die für die gleiche Arbeit so viel weniger verdienen als ein Mann im selben Job sagten: ich kenne persönlich keine ! Irgendwie seltsam - oder ?
      Vorschlag in Güte: veröffentlichen wir doch die Gehälter. Aber natürlich auch die jeweiligen Überstunden. Und natürlich dazu auch die Überstunden und Leistungen der bisherigen Dienstzeit !
      Bevor jetzt der Aufschrei ... weiterlesen

  15. Andi 05.03.2018 11:06:32
    Arg

    daß das noch gefordert werden muss ist schon arg. wär doch selbstverständlich

    Antworten
  16. Dorothea 03.03.2018 12:41:04
    Familie an erster Stelle

    Was ist das Problem, wenn ein Mann mehr verdient? Männer werden nun mal nicht schwanger.
    Sobald meine Kinder in einen Kindergarten gehen können, möchte ich einen Teilzeit Beruf haben.

    Antworten
    • Doris 03.03.2018 12:57:05
      Teilzeit ja, mit Rückkehr zu 40h!

      Ich versteh dich gut, ich habe es auch so gemacht. Aber als die Kinder dann mehr Spaß im Hort hatten als bei mir zu Hause bin ich wieder Vollzeit gegangen. Und heute danke içh dafür weil ich dazu zu einer höheren eigenen Pension komme.

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